Radamazone Maria Seefried triumphiert erneut

Sieg bei Masters Cycling Classic in St.Johann

Bei der der Masters Cycling Classic, die vom 23. - 30. August 2014 in St. Johann in Tirol stattfand, hat Maria Seefried von der Radsportabteilung des TSV Durach wie im  vergangenen Jahr einen starken Auftritt gezeigt. Trotz eher schlechter Vorbereitung in diesem Jahr zeigte sie bei ihren drei Starts jeweils Topleistungen.

Am Montag ging es mit dem Straßenrennen des Radweltpokals los. Die spätere Siegerin Doris Dahmen zog direkt mit den zeitgleich startenden jüngeren Starterinnen der Klasse D davon. Im  nun folgenden Quartett ging es gemeinsam dem Ziel entgegen, die Entscheidung fiel erst im Sprint. Mit dem 4. Platz war Seefried nicht so recht zufrieden, zu-mal bei Zeitgleichheit erst das Fotofinish entschied.


Am Mittwoch startete  Maria Seefried beim Einzelzeitfahren  über  20 km,  wobei Sie mangels Zeitfahrrad mit ihrem normalen Straßenrenner antrat und überzeugte. Zur Hälfte des Rennens war sie fast auf die eine Minute vor ihr Gestartete aufgefahren, aber  im weiteren Rennverlauf musste Seefried ihrem Materialnachteil Tribut zollen. Nach dem erneuten 4. Platz war die agile Duracherin reichlich angesäuert.

Entsprechend motiviert startete sie am Freitag mit einem starken Feld der besten europäischen, amerikanischen und australischen Rennfahrerinnen in das Straßenrennen
um das Masters Cycling Classic. Schon beim ersten Anstieg zur Huberhöhe hatte Seefried ein gutes Gefühl und eine Ausreißerin wurde schnell wieder eingeholt, danach  konnte ein Quartett den Rest des Feldes distanzieren. Gemeinsam ging es  in Richtung Ziel, mit dem festen Willen, nicht wieder Vierte zu werden. Taktisch besser eingestellt als am Montag, wartete sie diesmal bis kurz vor das Ziel, ehe sie den Sprint anzog. Erst 50 m vor dem Zielband ging die Duracherin an die Spitze und sprintete mit einer Radlänge Vorsprung über die Ziellinie. Bei ihrem Rennen mit einer Zeit von 1:09.19 fuhr sie einen Schnitt von 34,6 km/h.
Die Siegerehrung mit dem Abspielen der Nationalhymnen und dem Aufziehen der Flaggen sorgte  für einen tollen Abschluss des  Radsportevents.